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Von Auvendell nach Silbrigmond
Verfasst: Fr 20. Jun 2008, 14:03
von Edhelviel
1.Tag der 1.Woche des Kythorn(Frühling)im Jahre 1372 , dem Jahr der wilden Magie
Auf der Strasse von Auvendell nach Silbrigmond
Nachtlager am Wegesrand , noch 2 Tage bis Silbrigmond
Sternklare , warme Nacht
Auvendell liegt bereits einen halben Tagesritt hinter euch und die Götter scheinen es gut mit euch zu meinen denn es scheint die Sonne und ihr kommt gut auf der Straße nach Silverymoon vorran.
Eure langweilige Patrolie führte euch wieder Erwarten in die tiefen eines vergessenen Grabes und in einen Kampf um Leben und Tod.
Und sie brachte eine erschreckene Erkentniss die wahrscheinlich eine Menge Unruhe nach Silbrigmond bringen wird.
Sammeln sich die Orks aus dem Grat der Welt unter einem neuen Kriegsherren der Guurgal schwingt und damit den Segen des Gruumsh hat?
Es ist ein offenes Geheimnis das die Orks , so dumm sie auch sein mögen, die Silbermarschen nur deswegen nicht beherrschen weil sie sich nicht organisieren und sich in zahllosen Stammesfeden gegenseitig umbringen.
Aber wenn sich nur die Hälfte aller Orkstämme unter einen Banner vereinen und gegen den Bund zieht dann wird ihre schiere Masse ausreichen um selbst die Großstadt Silbrigmond , das Juwel des
Nordens, in Gefahr zu bringen.
Das finstere Schicksal das den zahlosen Dörfern oder selbst den Städten und Festen wie Mithrilhalle oder Sundabar droht mögt ihr euch gar nicht ausmalen.
Nein , ihr bringt keine guten Nachrichten....
Trotz des strahlenden Sonnenscheins begleiten euch diese düsteren Gedanken und als ihr am Abend das Lager am Wegesrand aufschlägt fällt euch auf das ihr bisher kaum ein Wort gewechselt habt.
Verfasst: Fr 20. Jun 2008, 14:03
von Anzeige
Re: Von Auvendell nach Silbrigmond
Verfasst: Fr 20. Jun 2008, 14:04
von Edhelviel
Auch während die Gefährten das Lager aufschlagen, bleibt Greven schweigsam.
Er wirkt abwesend und scheint noch sichtlich damit beschäftigt zu sein, sich über die Konsequenzen dessen klar zu werden, was die Gruppe im Grabmahl des vergessenen Königs in Erfahrung gebracht hat.
Thelios hingegen bricht das Schweigen, sein Gesicht ist vom Zorn gezeichnet.
Das flackernde Lagerfeuer wirft bedrohliche Schatten über sein hageres Gesicht, die Narbe wirkt fahl und gibt ihm eine unheimliche Aura.
"Diese verdammte Orkbrut!
Bei Solonor Thelandira diese Tiere haben den Tod verdient!
Mein Schicksal steht nun fest.
Ich werde gegen diese Scheusale vorgehen und meine Sippe rächen, so wahr Correllon Larethian dem schändlichen Gruumsh das Auge ausstach."
Edhelviel nickt bei diesen Worten zustimmend sagt aber nichts weiter dazu.
Nachdem das Lager steht nimmt Peri Schreibfeder und Papier zur Hand und beginnt , den Text vor sich hinmurmelnd, zu schreiben.
"In der Feste Rauvenwatch wurden wir von Captain Ultar zu Feldwebeln ehrenhalber befördert.
Dass mit diese Beförderung nicht nur ein höher Sold sondern auch ein grösseres Risiko für unser Leib und Leben einherging war mir törrichten Gnom zunähst nicht bewusst.
Die Argent Legion schickte uns gen Westen um den Verbleib einer vermissten Patrouille zu klären.
Wir sollten bis zu dem Dorf Auvendell reisen,unterwegs nach dem Rechten sehen und wieder nach Rauvenwatch Keep zurückkehren.
Das hörte sich nach einem leichten Auftrag für eine kampferprobte Gruppe wie die unsere an.
Doch was dann in den folgenden Tagen folgte hätte ich mir nichteinmal in den schlimmsten Albträumen erträumen können.
Auf unseren Weg fanden wir zunächst den übel zugerichteten Leichnam eines golden Drachen.
Unser Weggefährte Sir Akran Alteron,in dessen Adern Drachenblut fliesst war erbost über diesen schrecklichen Anblick.
Kurz darauf stiessen wir auf die vermisste Patrouille,oder das was von Ihnen übrig war.
Nachdem wir sie ein zweites Mal unter die Erde gebracht hatten setzten wir unsere Reise nach Auvendell fort.
Dort wurde uns zugetragen dass sich in der hiesigen Krypta und dem sich darunter befindenden Dungeon böse Mächte umhertrieben.
Unser Ehrgefühl,und nicht zuletzt die uns versprochene Belohnung zwangen uns in die Tiefen des Dungeons hinabzusteigen.
Nach zahlreichen Kämpfen fanden wir den Grund für diese Unruhe.
Die Diener Tiamats,des bösen Drachengottes waren hier am wirken.
Doch was suchten sie in diesen uralten Gemäuern?
Sir Akran,der wiederrum ein Kämpfer des guten Drachengottes Bahamuth ist,war von da an nicht zu bremsen.
Da konnte schonmal passieren, dass er vorlauter Tatendrang drohte in die Tiefe zu fallen.
Ich konnte ihn natürlich vor dem Schlimmsten bewahren indem ich meine mächtige Magie auf ihn wirkte.
Aber nun genug von meinen heldenhaften Taten.
Das Ziel der Schergen des Tiamat wurde uns alsbald offenbart.
Sie suchten den Speer "Guurgal",der angeblich von Gruumsh persönlich stammen soll und für die Orkstämme ein äusserst mächtiges Artefakt darstellt.
In einem finalen Kampf standen wir denen,die wir so lange verfolgten dann gegenüber.
Doch ein Kleriker des Gruumsh konnte mit dem Speer fliehen und,oh weh,unser teurer Telios wurde des Lebens beraubt.
Aber die Magie dieses Ortes erweckte ihn wieder zum Leben.
Unsere Freude darüber ist allerdings getrübt durch die Fucht vor einem bevorstehenden Kriege mit den Orkstämmen.
Mögen uns die Mächte des Guten beistehen.
Peridoc Varavan Dalaseg Siebenweg - 1.Woche des Kythorn im Jahre 1372
Re: Von Auvendell nach Silbrigmond
Verfasst: Fr 20. Jun 2008, 14:07
von Edhelviel
Nach einer kurzen Zeit erneuten Schweigens, scheint Greven mit seinen stummen Gedankengängen zu einem wie auch immer gearteten Ergebnis gekommen zu sein.
Anschließend sagt er: "Guurgal's Auftauchen ist eine interessante Entwicklung. Nur die Zukunft wird zeigen, ob das wirklich langfristig zur Einigung der unterschiedlichen Orkstämme unter einem Banner führen wird."
Nach einer kurzen Pause ergänzt er noch: "Wie auch immer, selbstverständlich wird der Stärkere siegreich aus dem sich anbahnenden Konflikt hervor gehen."
Re: Von Auvendell nach Silbrigmond
Verfasst: Fr 20. Jun 2008, 15:54
von Sir Akran Alteron
Einwenig erheitert schaut Sir Akran zu Peri und sagt: "Unser kleiner Freund führt eine ganz schön spitze Feder. Aber er gönnt ihm die Freude ob seiner Heldentaten."
Mit dem Blick durch die Runde welcher dann auf Greven ruhen bleibt fügt er dann ernster hinzu: " Er glaubt wohl, dass sie alle ihren Ruhm ernten werden in den Tagen die da kommen werden. So er glaubt, dass dies erst der Anfang der grossen Reise sein wird."
Re: Von Auvendell nach Silbrigmond
Verfasst: Fr 20. Jun 2008, 18:03
von Edhelviel
Thelios starrt finster.
Er erhebt sich und läuft ein stück vom Lager weg, beim gehen dreht er den Kopf und ruft den anderen zu:
"Ihr solltet nun schlafen, damit wir morgen früh aufbrechen können, um die schlechten Nachrichten zu überbringen. Ich halte die erste Wache, ich finde sowieso keine Ruhe für meine Meditation."
Er dreht sich um und starrt in die mit Nacht überzogene Wildnis. Der laue Wind weht sein langes braunes Haar zur Seite und entblöst die Narbe an an seinem Auge...
Re: Von Auvendell nach Silbrigmond
Verfasst: So 22. Jun 2008, 12:43
von Edhelviel
1.Tag der 1.Woche des Kythorn(Frühling)im Jahre 1372 , dem Jahr der wilden Magie
Auf der Strasse von Auvendell nach Silbrigmond
Nachtlager am Wegesrand , noch 2 Tage bis Silbrigmond
Sternklare , warme Nacht
Müde vom langen Tag legt sich die Gruppe schlafen.
Das Feuer knistert leise und bildet einen schwachen Kontrast zum Schnarchen der Gefährten als die Nacht vorran schreitet und Thelios wachsam aber ruhelos um das Lager streift.
Seine Gedanken sind weit weg , bei seiner Sippe und ihren verzweifelnden Kampf der letztendlich verloren ging , als ihn ein Geräusch aus seiner Grübelei holt.
Das Rauschen von Flügeln ist deutlich zu hören und Thelios ist sich ziemlich sicher das es näher kommt.
Er schirmt seine Augen vor dem Lagerfeuer ab und späht in den Nachthimmel kann aber außer Sternen und einzelnen Wolken nichts erkennen.
Re: Von Auvendell nach Silbrigmond
Verfasst: So 22. Jun 2008, 21:19
von Thelios
Thelios nimmt seinen Bogen vom Rücken und spannt einen Pfeil ein. Angestrengt lauscht und späht er in die Nacht.
"Ob es ein Tier wahr, eine Eule oder eine Fledermaus vielleicht?" Langsam bewegt er sich auf das Lager von Sir Akran zu, um ihn bei Wahrnehmung einer Gefahr sofort wecken zu können.
Re: Von Auvendell nach Silbrigmond
Verfasst: So 22. Jun 2008, 21:51
von Edhelviel
Das Rauschen der Flügel wird immer lauter und mittlerweile ist es zu laut um von einem kleineren Tier stammen zu können , nein , da kommt definitiv etwas Größeres auf das Lager zu.
Als Thelios bei Sir Akrans Schlafsack ankommt bemerkt er das dieser gerade erwacht ist und sich , noch auf dem Boden liegend ,sichtlich verwirrt umschaut , so als hätte er Schwierigkeiten einzuordnen wo er gerade ist.
Re: Von Auvendell nach Silbrigmond
Verfasst: Mo 23. Jun 2008, 11:38
von Thelios
Thelios schaut nach oben, den Bogen schussbereit und ruft: "Wappnet Euch Gefährten, etwas naht heran. Ein großes Wesen mit Flügeln muss es wohl sein..."
Re: Von Auvendell nach Silbrigmond
Verfasst: Mo 23. Jun 2008, 11:56
von Edhelviel
Der laute Ruf des Elfen weckt die Gruppe und mit den Reflexen erfahrener Abenteurer stehen alle schnell auf und machen sich kampfbereit.
Nur Sir Akran scheint etwas benommen und braucht deutlich länger um auf die Beine zu kommen.
Das Rauschen der Flügel ist deutlich für alle zu hören und obwohl man nichts am Himmel erkennen kann scheint etwas über dem Lager zu kreisen , denn das Geräusch wird kaum noch lauter oder leiser.