Hentrel dreht den Kopf in Richtung Sir Akrans und öffnet ein Auge. "Eure Regeln der Höflichkeit müssen nicht meine sein, Akran. Lernt das zu akzeptieren. Aber sollte es noch andere Hinweise auf vordringliche Gefahren im Nordosten geben, werde ich euch begleiten. Sollte aber das, was ihr als Vision wahrgenommen habt, der einzige Hinweis auf eine Gefahr dort sein, dann nicht. In einem solchen Fall wäre es meine Pflicht die Städte vor der Gefahr einer mit Hilfe von Guurgal vereinten Orkarmee zu beschützen. Wie Thelios schon sagte, gilt es den Faustschlag abzublocken, statt ihn zu ignorieren." Hentrel dreht wieder den Kopf nach oben und schließt das Auge. "Nun gilt es aber Kräfte zu sammeln, die wir gewiss noch benötigen werden. Alles weitere kann besprochen werden wenn die Nacht vergangen ist."
Peri,der sich schon wieder in seine Decke eingewickelt hat, richtet sein Wort in die Runde: "Wehrte Freunde,streitet euch nicht über die Richtung die wir bald Einschlagen werden. Als Soldaten der Argent League werden wir uns den Befehlen unserer Vorgesetzten beugen müssen...was immer sie sich für uns ausdenken werden. Sir Akran,für mich habt ihr euch zweifelsohne als jemand bewiesen, dessen Worten man Beachtung schenken sollte. Doch ich zweifle daran,dass es einfach werden wird unsere Vorgesetzten davon zu überzeugen,dass die wahre Gefahr nicht die Orkstämme sind, sondern eine andere Macht im Hintergrund wie euch im Traum offenbart wurde. Ich werde auf alle Fälle all meinen diplomatischen Geschick aufwenden, um auf diese mögliche Gefahr aufmerksam zu machen. Und nun sollten wir uns wieder dem Schlaf hingeben. Wir haben morgen noch einen weiten Ritt vor uns." So sprach er und schlief sofort ein.
"Darüber, dass wir zu allererst gemäß unserem Auftrag Bericht bei der Legion erstatten müssen sind wir uns ja wohl alle einig. Über unser weiteres Vorgehen können wir uns danach immer noch Streiten" sagt Greven mit einem leichten Lächeln und legt sich wieder zu Ruhe.
2.Tag der 1.Woche des Kythorn(Frühling)im Jahre 1372 , dem Jahr der wilden Magie Auf der Strasse von Auvendell nach Silbrigmond Unterwegs , noch 2 Tage bis Silbrigmond bewölkt und warm früher Morgen
Nachdem Ruhe eingekehrt ist dauert es nicht mehr lang bis sich wieder Schnarchen mit dem Knistern des Lagerfeuers und den Geräuschen der Wildnis mischt. Die restliche Nacht verläuft ereignislos und am nächsten Tag macht sich die Gruppe nach einem ausgiebigen Frühstück zur Weiterreise bereit. Das Wetter hat sich etwas zugezogen aber die Sonne zeigt sich immer noch oft genug und es ist angenehm warm.
Wärend Peri seinen Reithund sattelt, erhellt ein Lächeln sein Gesicht: "Wie sehr freue ich mich doch auf Silbrigmond. Eine schmackhafte Mahlzeit,ein belebender Trunk und ein bequemes Bett...davon träume ich schon seit Tagen. Und wenn es die Zeit und die Situation zulassen sollten, werde ich ein paar Tavernen aufsuchen und die dortigen Gäste mit meinen Liedern über unsere Heldentaten unterhalten. Und da wir nicht grade mit leeren Geldbeuteln zurückkehren,werde ich etwas Gold bei den Händlern lassen."
Thelios hat seine spärliche Habe schon früh auf den braunen Rappen gepackt:"Na dann, lasst uns reiten, ich hoffe uns wird kein Hinterhalt gestellt. Ich jedenfalls rechne mit Allem und haltet Augen und Ohren offen." Er steigt auf sein Pferd, lenkt es an die Spitze des Reiterzuges und wartet bis alle bereit sind. (dann wird er losreiten)
Auch Greven scheint nicht vorzuhaben, unnötig lange an dem Lagerplatz zu verweilen. Nach dem kurzen, obligatorischen Morgengebet an den großen Feuerlord, sattelt auch er zügig sein Pferd und begibt sich zu Peri und Thelios.
2.Tag der 1.Woche des Kythorn(Frühling)im Jahre 1372 , dem Jahr der wilden Magie Auf der Strasse von Auvendell nach Silbrigmond Unterwegs , noch 2 Tage bis Silbrigmond bewölkt und warm Mittag
Gegen Mittag taucht eine Gestalt auf der Strasse vor der Gruppe auf. 200 Fuß vorraus scheint ein einsamer Wanderer auch in Richtung Silverymoon unterwegs zu sein. Viel ist aus der Entfernung nicht zu erkennen , nur das der/die Fremde etwa menschengroß, und in leuchtene Farben gekleidet ist.
Notiz: Die Strasse führt durch das hügelige bewaldete Tal 2er Gebirge und die Sichweite ist dementsprechend nicht immer besonders groß.