Re: Von Auvendell nach Silbrigmond
von Antragon » Fr 15. Aug 2008, 17:58
Callad steigt vom Fuhrwerk und wendet sich mit traurigem Blick dem Hohepriester zu und sagt:
"Mein ehrwürdiger Hohepriester, ich bringe traurige Kunde. Die, die mit mir auszogen, um den Geschehnissen der vergangenen Tage auf den Grund zu gehen, wurden von abscheulichen Bestien hinterhältig getötet. Wäre mir Torm nicht wohlgesonnen, so teilte ich wohl das gleiche Schicksal mit ihnen, aber gerade zur rechten Zeit kreuzten sich meiner und der Weg dieser tapferen Recken, die mich in diesem Moment hierher begleitet haben."
Callad zeigt auf seine Begleiter und spricht weiter:
"Doch am besten beginne ich von Anfang an:
Meine Begleiter und ich erreichten ohne größere Vorkommnisse die Stelle, an der die Wagenkolonne von den drachenähnlichen Wesen überfallen worden war. Ich gemahnte sie zu äußerster Vorsicht und Aufmerksamkeit, bevor wir uns den Gruppe Fuhrwerke näherten. Als wir gerade dabei waren, Gräber auszuheben und die Fuhrwerke auf Spuren zu untersuchen, wurden wir aus dem Hinterhalt heraus heimtückisch angegriffen. Dabei wurde ich schwer im Rücken getroffen, so dass ich zu Boden viel und mit dem Kopf auf einen Stein schlug und bewusstlos wurde. Die Bestien dachten wohl, ich sei tot und ließen scheinbar von mir ab. Als ich wieder zu mir kam, wimmelte es von ihnen und genau zu diesem Zeitpunkt wurde ich mir dann auch jener Tapferen Recken hier bewusst. Sie haben viele der Monster getötet und versucht, ihren Anführer zu verhören, was sich leider als fruchtlos erwiesen hat.
Anschließend haben wir die sterblichen Überreste der Fuhrleute ordentlich beerdigt, meine getöteten Begleiter in Decken gehüllt und in diesen Wagen hier verfrachtet. So bekommen sie wenigstens ein ehrenvolles Begräbnis und kein wildes Tier kann ihre Gräber und sterblichen Überreste entweihen.
Außerdem haben wir auch einige der Exemplare, die uns angegriffen haben, mitgenommen."
Callad bedeutet dem Hohepriester ihm zu folgen und geht zum hinteren Teil des Fuhrwerks. Auf dem Weg dahin stellt er seine Begleiter dem Hohepriester des Klosters vor:
"Dies hier sind Thelios Wisperwind, Greven Greven Ill-Vec, Hentrel Blutschwur, Sir Akran Alteron, Peridoc Varavan Dalaseg Siebenweg und Edhelviel."
- Etwas haben alle Menschen gemeinsam: eine dunkle Vergangenheit und eine finstere Zukunft.
- Es ist sinnlos, von den Göttern zu fordern, was man selber zu leisten vermag.