Callad sagt: "Wie sollten uns aufteilen und Greven sollte sich vorerst außerhalb der Stadt verstecken. Die einen besorgen die Materialien für die Verkleidung, die anderen schauen sich nach einem Gasthaus um. Es wäre hilfreich, eine Unterkunft in der Nähe eines der Stadttore zu finden, dann könnten wir Greven nach Sonnenuntergang oder später in der Nacht in die Stadt schleusen. Ich denke, das fällt weniger auf, als wenn plötzlich ein Landstreicher in die Stadt will."
"Ich werde mal an dem Platz, an dem Greven und sein nun toter Glaubensbruder gefunden wurden nach Spuren suchen, mit ein bisschen Glück finde ich ein Beweisstück, dass wir für unsere Zwecke nutzen können. Als Treffpunkt schlage ich die Herberge vor, in der wir schon übernachtet haben. Entweder wissen die "paktierenden" Glaubensbrüder Grevens nicht, dass wir je dort waren oder aber sie wissen es, werden nervös und begehen vielleicht eine Dummheit. Sei es wie es sei, im schlimmsten Falle bringen wir ein bisschen Bewegung in den Fall. Ich wäre für die alte Herberge, könnte dann auch sofort aufrechen. Wer mag mich begleiten?"
"Ich werde alles nötige für die Verkleidung kaufen und komme in drei Stunden hierhin zurück." Peri reitet in die Stadt und kauft dort ein disguise kit. Desweiteren erwirbt er gegen eine kleine Spende den abgetragenen,schmutzigen Kapuzenmantel und den Gehstock eines Bettlers.Er verstaut die Sachen in seinem magischen Rucksack und reitet zurück zu seinen wartenden Gefährten.
Callad sagt: "Ich werde auch mit euch gehen, Thelios. Wie Hentrel schon sagte, es könnte evtl. Probleme geben und da ist jede helfende Hand nützlich. Da ich in dieser Gegend groß geworden bin, ist mir die Stadt nicht ganz unbekannt. Daher werde ich denke einen anderen Weg zum Park wählen, damit wir nicht zusammen gesehen werden. Wir treffen uns dann im Park. Um keine Aufmerksamkeit zu erregen, werde ich mich allerdings nicht zu euch gesellen, sondern abseits warten und so tun, als ob ich einen Spaziergang mache. Demnach werde ich natürlich die Fassade aufrecht erhalten und so tun, als wenn ich euch nicht kennen würde. Im Falle eines Angriffs, was am hellichsten Tage vermutlich nicht passieren wird, werde ich euch helfend unterstützen!"
"Gut" sagt Edhelviel "ich werde hier mit den anderen auf Peris Rückkehr warten. Allerdings habe ich eine bessere Idee als eine Herberge , auch wenn sie mit einigen Unanehmlichkeiten für mich verbunden ist. Mein Bruder hat ein Haus direkt hier am Moorgate (2 auf der Stadtmap) und ich bin sicher er wird mir und Greven für einige Tage Unterschlupf gewähren. Niemand sollte überhaupt auf die Idee kommen dort nach ihm zu suchen."
Am frühen Nachmittag kommt Peri zurück zum Treffpunkt:
"Ich konnte alles was ich für eure Tarnung benötige in der Stadt besorgen,Graven. Machen wir uns also sofort an die Arbeit."
Zunähst schminkt Peri Gravens Gesicht und die Hände sodass sie alt und faltig aussehen.Dann klebt er ihm einen grauen Bart und buschige Augenbrauen an.Eine graue Perücke setzt er ihm auf den Kopf und lässt einige verklebte Haarsträhnen in sein Gesicht fallen.Dunkle Augenringe,braun gefärbte Zähne und lange,schmutzige Fingernägel runden das Gesamtbild ab.
"Kleidet euch jetzt bitte noch mit dem Mantel den ich mitgebracht habe und zieht die Kapuze tief ins Gesicht.Ihr solltet tunlichst vermeiden nach oben zu blicken,schaut immer auf den Boden! Und an eurer Gangart solltet ihr auch etwas ändern. Geht tief gebückt,stützt euch auf dem Gehstock und ihr könntet das linke Bein etwas nachziehen - ja,genauso! Eure Stimme könnte euch leicht verraten,versucht etwas kehliger zu sprechen."
Schliesslich ist Peri mit seiner Arbeit zufrieden:
"Das müsste reichen um euch unerkannt zwischen euren Gegnern bewegen zu können. Nun solltet ihr euch noch einen Namen für euer neues Ego ausdenken."
Mit sichtlichem Unbehagen lässt Greven das Verkleiden über sich ergehen. Als Peri fertig ist, sagt Greven betreten: "Ich hatte mir irgendwie nicht vorgestellt, dass es SO schlimm werden würde..." und versucht sich gedanklich mit der Verkleidung zu arrangieren. "Gute Arbeit geleistet habt ihr jedenfalls, Peri. Nennen werde ich mich Stedd, ein recht gebräuchlicher chondathanischer Name. Aber wahrscheinlich werden nicht viele Leute einen Bettler nach seinem Namen fragen."
"Edhelviel, das Haus eures Bruders kommt wie gerufen. Ich hoffe nur, er erschrickt nicht bei meinem jetzigen Anblick."