Callad schaut Sir Akran an und sagt: "Es wundert mich, unsere Weggefährten zusammen hier anzutreffen, und dann auch noch in so aufgeregter Art und Weise." Dann richtet er seinen Blick auf Peri, kniet nieder und ruft ihm entgegen: "Gemach gemach, kleiner Freund. So sprecht: Was ist es, dass euch scheinbar so am Herzen liegt und in Aufregung versetzt, dass es euch dazu bewog gemeinsam hierher zu kommen anstatt einen Boten mit Nachricht zu schicken?"
"Hahaha dann sollten sie hier sicher sein" zu Callad gewandt sagt er "So lasstet unseren kleinen Freund zu Atem kommen, womöglich haben sie nur ihre Erledigungen vollbracht und Peri möchte ihnen nur eine neue Strophe eines Liedes kundtun. Warum sollten sie sie darüber über einen Boten benachrichtigen?`"
Callad sagt: "Mir deucht, die Anspannung in ihren Gesichtern und die abgehetzte Art, in der sie hier auftauchen bedeutet, dass es Probleme gegeben haben mag. Wer weiß, vielleicht hat unser Freund Hentrel ja recht, und ein wütender Mob aufbebrachter Städter ist hinter unseren Freunde her, weil die abendliche Unterhaltung nicht ihren Wünschen entsprach? Dennoch gebe ich euch recht, Sir Akran, lassen wir unseren kleinen Freund erst einmal zu Atem kommen und hören uns an, was er zu Berichten hat."
Peri atmet tief durch: "Uff!Wir sind in Windeseile hierher geritten. Ihr habt recht,es gab Probleme in Silverymoon. Graven scheint Feinde unter seinen Glaubensbrüdern zu haben.Diese bezichtigen ihn eines Mordes den er nicht verübt hat. Er wurde von ihnen festgehalten,doch Thelios konnte ihn aus dieser misslichen Lage befreien. Graven braucht unsere Hilfe.Wir müssen herausfinden wer ihm diese ruchlose Tat anhängen will." Mit ernsten Gesicht sieht Peri jeden der drei an: "Unser Freund braucht uns.kann er auf eure Unterstützung zählen?"
"Ein Mord ist eine schwere Anklage." Hentrel schüttelt den Kopf. "Wurde er offiziell angeklagt und in Gewahrsam genommen? Unter diesen Umständen müsste ich darauf bestehen ihn der Justiz zu überstellen." Er überlegt kurz. "Aber davon unberührt, müssen wir natürlich alles tun um das Verbrechen aufzuklären. Unabhängig davon, ob unser Kamerad schuldig ist, oder nicht."
Callad sagt: "Nun, ich kenne Greven nicht so lange und so gut wie ihr, aber ich stimme mit Hentrel überein - alles muss seinen rechten Weg gehen. Wenn er unschuldig ist, werden wir seine Unschuld beweisen! Dennoch sollte er sich selbst der Stadtwache stellen. Vorher jedoch soll er uns alles erzählen, an was er sich erinnern kann, jede noch so unscheinbare Kleinigkeit könnte wichtig sein, um den Fall zu klären. Hat er denn jemand bestimmten in Verdacht, der ein Interesse daran haben könnte, ihn in Misskredit zu bringen? Feinde aus alter Zeit, Konkurrenten oder Neider? Irgendwelche Anhaltspunkte, mit deren Hilfe wir unsere Nachforschungen beginnen könnten?"
"Hmmm, wie sie beide schon sagen, ist dies eine Aufgabe der Rechtsprechung. So er denn nichts getan hat werden sie keine Probleme haben, seine Unschuld zu beweisen. Aber lasset ihn selber fragen, wie sich dies zugetragen hat. Ihr kleiner Peri ist zwar ein guter Erzähler, aber sicherlich kann Ihnen Greven mehr Information bieten, ohne eure vortrefflichen Fähigkeiten zu schmälern, lieber Peri. Ausserdem," Sir Akran unterbricht kurz und lässt den Blick über den Hof der Burg schweifen. "hat er sich im Grunde schon selber ausgeliefert, wenn man Art und Bedeutung dieser Truppen beachtet. Auf jeden Fall sollte Ihr Vorgesetzter von diesem Missverständnis erfahren, denn erfahren wird er es so oder so. Aber lasset ihn nun selber zu Wort kommen."
(kleine Frage am Rande, um nicht alles durcheinanderzuwerfen. Sind die anderen drei auch zu sehen?)
"Zunächst einmal, um euch zu beruhigen, ich bin nicht auf der Flucht vor der Justiz. In dem Fall wäre es auch ziemlich absurd sich in dieser Kaserne zu verstecken." sagt Greven und kann sich dabei ein gewisses Lächeln nicht verkneifen. Danach wird er jedoch sofort wieder ernst und fährt fort: "Die Stadtwache wurde nicht eingeschaltet und wird es auch nicht werden. Was innerhalb der Kirche Kossuths passiert unterliegt nicht der weltlichen Gerichtsbarkeit, sonder einzig und allein der Kossuths."
In kurzen Worten schildert er, was er auch schon den anderen berichtet hat. "Ich schlage vor uns an einen ungestörteren Ort zurück zu ziehen. Der Hof ist nicht der beste Platz zum diskutieren".
Nachdem sich die Gruppe an einen sicheren Ort zurückgezogen hat, sagt Callad: "Na das ist doch wie Columbus sein Ei! (Die Filmzitat-Schlacht ist eröffnet) Irgendjemand in der Taverne muss doch etwas mitbekommen haben - schließlich gehen Bewusslose nicht einfach so von allein weg! Ich denke, die Taverne ist schonmal ein guter Angriffspunkt, um die Sache ins Rollen zu bringen und evlt. an Informationen zu gelangen. Hoffen wir nicht, dass der Wirt oder die Gäste von den Verantwortlichen bedroht wurden und somit stillschweigen bewahren wollen, ansonsten müssen, im Namen der Gerechtigkeit, andere Saiten aufgezogen werden! Ich glaube zwar nicht, dass sich der eigentliche Übeltäter mit in die Taverne begeben hat, es sei denn, er ist sehr dumm, aber der Weg wird uns schlussendlich zu ihm führen."
Callad blickt ernst in die Runde, dann schaut er Greven an und fragt: "Sprecht, werter Greven, habt ihr einen Verdacht, wer euch diese Tat anhängen und euch in Misskredit bringen möchte? Dies könnte dann ein zweiter Angriffspunkt sein, um Informationen zu erlangen. Wem in eurer Kirche können wir trauen, um mit dessen Hilfe an Informationen zu gelangen, die Außenstehende sonst nicht so ohne weiteres bekämen? Was wir brauchen sind so viele Informationen und Details wie möglich."